Was ist Dropshipping? Der einfachste Weg, ein Online-Business zu starten!

Dropshipping ist ein Geschäftsmodell, mit dem Entrepreneure Produkte an ihre Kunden verkaufen können, ohne die Artikel selbst zu lagern.

Dabei ist Dropshipping kein wirklich neues Geschäftsmodell.

Die US-amerikanische Firma Zappos begann bereits 1999 mit dem Dropshipping. Auch Amazon und Sears betreiben dieses Modell schon seit einiger Zeit.

Heutzutage verwenden schätzungsweise 33 % der gesamten E-Commerce-Branche Dropshipping als primäres Modell für die Bestandsführung.

Der Vorteil, kein Inventar zu führen? Du kannst dich mehr auf das Wesentliche konzentrieren – die Gewinnung neuer Kunden.

In diesem Artikel werden wir uns ganz genau anschauen, was Dropshipping eigentlich ist und warum das Modell spannend für dich sein kann, wenn du dich für den Start deines eigenen Business interessierst.

Was ist Dropshipping? Wie funktioniert Dropshipping?

Was ist Dropshipping und wie funktioniert es? Wenn du diesen Artikel liest, hast du dir diese Fragen bestimmt schon einmal gestellt.

Vielleicht hast du den Begriff bereits gehört. Vielleicht ist es aber auch das erste Mal, dass du über das Thema stolperst.

Prinzipiell bedeutet Dropshipping Folgendes: Sobald ein Dropshipper ein Produkt verkauft, kauft er es von seinem Lieferanten ein, der es wiederum direkt an den Kunden liefert. Im deutschsprachigen Raum wird hier auch häufig über das sogenannte Streckengeschäft gesprochen.

Dieses Geschäftsmodell bietet eine Menge Vorteile für den Dropshipper:

  • Kontrolle über deine Margen: Du bist nicht an einen empfohlenen Verkaufspreis (UVP) gebunden und kannst deine Preise selbst bestimmen.
  • Du musst keine etablierte Firma haben, bevor du mit deinem Shop loslegen kannst. Wenn du dann aber wächst, wirst du ein ordentliches Gewerbe anmelden müssen.
  • Du hast Zugriff auf einen Katalog mit Millionen von Produkten, die du über Oberlo in deinen Shop aufnehmen kannst.

Was bedeutet Dropshipping? Häufig gestellte Fragen zum Dropshipping

Das Dropshipping-Modell

1. Wie startet man ein Dropshipping-Business: Ist das Modell einfach umzusetzen?

Ja, mit Tools wie Oberlo ist Dropshipping heute so einfach wie nie zuvor.

2. Werden meine Kunden wissen, dass ich per Dropshipping versende?

Wenn du die auf Oberlo gelisteten Lieferanten für die Beschaffung deiner Produkte verwendest, werden deine Kunden nicht wissen, dass du Dropshipping betreibst.

Warum? Du musst dir keine Sorgen darüber machen, dass diese Lieferanten den an deine Kunden versendeten Paketen Werbematerial oder eigene Rechnungen beilegen.

Beim Aliexpress Dropshipping sieht es jedoch etwas anders aus. Hier wissen die Lieferanten nicht, dass du Dropshipping betreibst. Daher können wir in diesem Szenario auch keine Garantie bzgl. der Beilage von Werbung etc. abgeben.

3. Warum sollte jemand in meinem Shop anstelle direkt beim Lieferanten kaufen?

Weil du einfach besser bist.

Es ist eine bessere Marketingstrategie, mit der du den Interessenten zuerst erreicht hast. Es ist dein Branding, das die Leute vom Kauf bei dir überzeugt. Es ist der Aufbau deines Shops, dem die Leute vertrauen, auch wenn dies vielleicht ausschließlich auf deinem Standort basiert. Es ist der Wert, den du durch die Bereitstellung zusätzlicher Dienste oder Inhalte bietest. Es ist die Technologie, die deinen Kunden einen einfacheren Einkauf ermöglicht.

Unser Tipp: Beschäftige dich nicht zu sehr mit dem Preiswettbewerb. Du solltest nicht versuchen, auf Gedeih und Verderb der billigste Anbieter zu sein. Vielmehr solltest du einen Preis berechnen, bei dem du dich selbst wohlfühlst. 

4. Der Versand dauert sehr lange. Werden die Kunden warten?

Deine Aufgabe ist es, deine Versandrichtlinie eindeutig zu definieren und sie dann auf der Website deines Shops prominent anzuzeigen. Ziel hierbei ist es, von Anfang an klare Kundenerwartungen zu schaffen.

Mit der beliebten Lieferoption ePacket dauert es in der Regel nur 7-14 Tage, bis die Pakete bei deinen Kunden eintreffen.

Ein weiterer Vorteil beim Modell des Dropshipping besteht darin, dass der Versand per ePacket inzwischen für 29 Länder verfügbar ist.

Schließlich haben vieler der auf Oberlo geführten Lieferanten hinsichtlich einer schnellen Lieferung eine nachgewiesene Erfolgsbilanz. So kannst du deine Kunden nicht nur mit erstklassigen Produkten, sondern zudem mit einem verlässlichen und zügigen Versand begeistern.

5. Was ist mit Qualitätsrisiken und möglichen Urheberrechtsverletzungen?

Du hast wahrscheinlich schon Geschichten über die manchmal erschreckend schlechte Qualität chinesischer Produkte gehört. Leider sind einige dieser Geschichten wahr. Wie so oft lässt sich diese Problematik aber aus mehreren Blickwinkeln betrachten.

In Wirklichkeit kannst du ganz unabhängig von ihrer geografischen Lage auf schlechte Lieferanten treffen.

Letztendlich musst du immer vorsichtig sein, wenn es um die Auswahl deiner Dropshipping-Lieferanten geht. Aber auch diesbezüglich haben die auf Oberlo geführten Lieferanten eine außerordentliche Erfolgsbilanz, was dein Risiko von Anfang minimiert.

6. Sprechen die Lieferanten Englisch?

Das Englisch der chinesischen Lieferanten ist nicht immer perfekt. Du kannst dich aber vorab mit Ihnen in Verbindung setzen, um ein Gefühl für deren Sprachkenntnisse zu bekommen. Größere Lieferanten sind in der Regel sehr reaktionsschnell. Sie verfügen über Vertriebsteams, die deine Bestellungen verwalten und deine Fragen per Live-Chat oder E-Mail beantworten können.

7. Wird das AliExpress Dropshipping von PayPal bevorzugt behandelt?

PayPal ist eines der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Zahlungs-Gateways. Daher macht es auch Sinn, dass viele E-Commerce-Entrepreneure es für ihr Unternehmen einsetzen wollen. 

Bevor du PayPal jedoch zu tief in dein Unternehmen integrierst, solltest du dir die Thematik unbedingt etwas genauer anschauen. Aus Kundensicht ist PayPal ein großartiges System, da es dazu neigt, Kunden gegenüber Händlern zu bevorzugen. Wenn ein Kunde einen Zahlungsstreit hat oder z. B. eine Rückerstattung wünscht, kannst du darauf wetten, dass PayPal dem Kunden Glauben schenkt und entsprechend reagieren wird. All dies soll die vielen Millionen Menschen schützen, die täglich mit PayPal einkaufen.

Um eine stabilere und sicherere Erfahrung für die Kunden zu schaffen, hat PayPal einige Vorkehrungen getroffen, die die Nutzung als Zahlungs-Gateway problematisch machen können. So setzt PayPal zum Beispiel im Voraus Beschränkungen für den Geldbetrag auf deinem Konto fest. Diese Einschränkungen basieren auf deiner Geschäftshistorie, deiner Erfolgsbilanz, der Fähigkeit, den Nachweis der pünktlichen Lieferung (über Trackingnummern) zu erbringen, dem physischen Standort deines Unternehmens und vielen anderen Faktoren. Das Halten deiner Gelder kann manchmal monatelang dauern. Und das kann letztendlich zu einem echten Problem werden, wenn du versuchst, dein Business auszubauen. 

Da Dropshipping zunehmend zum Mainstream wird, passt PayPal auch einige seiner Richtlinien an, um es zu einem freundlicheren Umfeld für Dropshipper zu machen. Sicherlich gibt es Händler, die mit dieser Option erfolgreich sind. Allerdings empfehlen wir nach wie vor, andere Zahlungs-Gateways zu erkunden. Einige unserer Favoriten sind in diesem Zusammenhang Stripe, 2Checkout und Shopify Payments. Insbesondere Shopify Payments ist eine gute Wahl, wenn dein Shop auf Shopify gehostet wird. Mit diesem nahtlos integrierten System kannst du Zahlungen direkt akzeptieren, was die Schwierigkeiten beim Einsatz eines externen Zahlungs-Gateways eliminiert. Beachte jedoch, dass Shopify Payments nicht in jedem Land verfügbar ist.

8. Wie können etablierte Unternehmen vom Dropshipping profitieren?

Beim Dropshipping hat sich das Konzept „Learning by Doing“ als erfolgreich erwiesen. Dropshipping ist das ideale Modell für neue und angehende Entrepreneure. Es ist völlig verständlich, dass ein etabliertes Unternehmen sein Fulfillment-Modell nicht auf das Dropshipping-Modell (oder Streckengeschäft) umstellen würde. Aber auch in diesen Szenarien kann es Sinn machen, Dropshipping als Alternative oder Ergänzung in Betracht zu ziehen.

Warum?

Einfach gesagt ist Dropshipping ein großartiges Modell, mit dem du neue Produktideen schnell testen kannst.

Darüber hinaus kannst du innerhalb weniger Tage eine neue Produktkategorie hinzufügen. Sollte sich dies dann als erfolgreich erweisen, kannst du die Produkte wie gewohnt selbst einkaufen und in deinem Lager halten. Auf diese Weise reduzierst du das Risiko, Inventar anzuschaffen, ohne zu wissen, ob es sich gut verkaufen wird. Dropshipping kann somit die Flexibilität deines Unternehmens effektiv erhöhen.

Fazit

Eines ist klar: Sich mit dem Thema Dropshipping vertraut zu machen, erfordert Zeit, sorgfältige Recherche und Planung. Trotzdem gibt es viele Dinge, die für das Dropshipping sprechen. Es ist der einfachste Weg, um dein eigenes Online-Business zu starten und es ist ideal, um neue Produktideen zu testen. Es erfordert ein geringes Startkapital. Somit hast du die Möglichkeit, mit nur begrenztem Risiko den Schritt in die Welt des E-Commerce zu wagen.

Es gibt viele hilfreiche Apps und Dienste, die in Verbindung mit Dropshipping genutzt werden können, darunter Oberlo und Shopify. Diese können die komplizierteren Aspekte im Rahmen des Dropshipping erleichtern und automatisieren und einige der Fallstricke beseitigen, die wir in diesem Beitrag angesprochen haben. Mit diesen Tools kannst du deine Zeit der Gewinnmaximierung widmen, indem du die richtigen Marketingstrategien entwickelst und deine Marke etablierst.

Du musst dich nicht um die Lagerhaltung kümmern, was die Gründung eines erfolgreichen Business nur weiter beschleunigt. Um mehr zu erfahren, kannst du dir die Oberlo-App anschauen oder in unserem Blog stöbern, in dem du Informationen über die führenden Dropshipping-Apps und Plattformen erhältst.

Du möchtest mehr erfahren?

Möchtest du mehr zum Thema Dropshipping oder einzelnen der hier besprochenen Aspekte erfahren? Dann lass es uns unten in den Kommentaren wissen.

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