Digital Marketing: Der ultimative Leitfaden für dein Online-Business

Thomas J Law Marketing

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Digital Marketing ist heute unverzichtbar.

Ohne es wird dein Business zu einem Geist – unsichtbar und ignoriert.

Ein Geist, der über deine verlassene Website, deine trostlosen Social-Media-Kanäle und dein leeres Bankkonto schwebt.

Und es wird noch schlimmer.

Das Internet ist ein ziemlich überfüllter Ort. Wenn es dir nicht gelingt, dein Unternehmen zu differenzieren, dich von den anderen abzuheben und effektiv Kunden zu gewinnen, wird dein Unternehmen nicht überleben.

Das heißt, sofern du es überhaupt schaffst, es in Gang zu bringen.

Aber was passiert, wenn du dein Digital Marketing richtig angehst? Wenn du verstehst, wie digitales Marketing funktioniert, und wenn du die in dieser Disziplin bewährten Prinzipien wirksam einsetzen kannst?

Sollte dir dies gelingen, dann wird dieser Geist verschwinden und dein Business zum Leben erweckt.

Du wirst in der Lage sein, Traffic für deine Website zu generieren, Besucher in Kunden zu verwandeln und handfeste Umsätze zu generieren. Und das wird wiederum direkt deinem Bankkonto zugute kommen.

Klingt gut?

In diesem Artikel erhältst du einen umfassenden Überblick darüber, was Digital Marketing ist und wie du es zum Ausbau deines Business einsetzen kannst.

Lass uns also direkt einsteigen.

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Was ist Digital Marketing eigentlich?

In diesem Fall fasst das englische Wikipedia es sehr gut zusammen:

„Digitales Marketing ist die Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen unter Verwendung digitaler Technologien, hauptsächlich über das Internet, aber auch über Mobiltelefone, Display-Werbung und jedes andere digitale Medium.“

Das bedeutet also, dass Fernsehen, Radio und die elektronischen Werbetafeln auf öffentlichen Plätzen allesamt zum digitalen Marketing zählen. Wichtig: Online Marketing bzw. Internet Marketing (manchmal auch als E-Marketing bezeichnet) können demnach als Teildisziplinen innerhalb des Digital Marketing verstanden werden.

In unserem Fall werden wir die erstgenannten Kanäle ignorieren.

Denn für die meisten kleinen Unternehmen ist das Online Marketing bei weitem der wichtigste Aspekt des Digital Marketing.

Warum ist das so?

Die wahre Stärke des Digital Marketing

Erstens ist die Eintrittsbarriere niedrig.

Die Nutzung der traditionellen Medien ist sehr kostspielig. Dagegen sind viele Formen des digitalen Marketings (wie z. B. das Content Marketing) fast komplett kostenneutral.

Heutzutage braucht man nur einen Computer, eine Internetverbindung und den Wunsch zu lernen, um ein erfahrener Experte im Bereich des Digital Marketing zu werden.

Derzeit gibt es weltweit etwas 4,05 Milliarden Internet-Nutzer – eine Zahl, die jeden Tag zunimmt.

Hinzu kommt, dass zum Jahr 2019 bereits gut 82 Prozent der Bundesbürger ein Smartphone besaßen.

Grafik Smartphone Nutzer in Deutschland

Was bedeutet das für uns und unser digitales Marketing?

Noch nie zuvor in der Geschichte konnten wir so viele Menschen so leicht erreichen.

Und im Gegensatz zu den meisten traditionellen Marketingmethoden ermöglicht es uns das Digital Marketing, unsere Aktivitäten in Echtzeit zu messen.

Damit meine ich Folgendes:

Früher platzierte ein Unternehmen vielleicht eine Anzeige für Trainingsgeräte in einer Männerzeitschrift und drückte dann die Daumen.

Die Dinge haben sich aber stark verändert.

Heute kannst du mit Facebook-Anzeigen gezielt 22-25-jährige Männer in Ballungsgebieten ansprechen, die ein starkes Interesse an CrossFit und Dance Music haben.

Anschließend kannst du alle Aufrufe, Likes, Kommentare und Klicks ganz genau verfolgen und zuordnen. Außerdem kannst du ein Tracking-Pixel verwenden, um genau zu sehen, was die Nutzer tun, nachdem sie auf deine Anzeige geklickt haben.

So kannst du genau bewerten, wie effektiv deine Anzeige war.

Herauszufinden, wie viele Leute ein Magazin gelesen und deiner Anzeige Aufmerksamkeit geschenkt haben, oder wie viele Produkte darüber verkauft wurden, ist dagegen fast ein Ding der Unmöglichkeit.

Lass uns nun einen Blick auf das große Ganze werfen.

Der Digital Marketing Funnel

Die Strategie im Digital Marketing basiert auf einem so genannten Sales Funnel (Vertriebstrichter).

Das Konzept dahinter besteht darin, die Leute mit verschiedenen Taktiken in diesen Trichter hinein zu führen. Anschließend wird versucht, sie immer weiter in den Funnel zu leiten, bis sie letztendlich zu zahlenden Kunden und dann zu Markenfürsprechern werden.

Nachfolgend findest du einen Überblick über den Funnel im Bereich Digital Marketing:

Digital Marketing Funnel

Lass uns durch jede der hier dargestellten Phasen gehen.

Phase 1: Aufmerksamkeit

An der Spitze des Funnels musst du die Aufmerksamkeit der Menschen auf dich und dein Business ziehen.

Dies könnte den Einsatz von Pay-per-Click-Werbung, die Optimierung deiner Website für Suchmaschinen oder Social-Media-Marketing beinhalten.

Phase 2: Entdeckung

Sobald du potenzielle Kunden mit deiner Marke in Berührung gebracht hast, treten sie in die Entdeckungsphase ein.

An diesem Punkt beginnen sie, ihre Bedürfnisse oder Wünsche und die ihnen zur Verfügung stehenden Angebote zu erkunden.

Phase 3: Überlegung

Jetzt sind die Leute bereit zu kaufen, überlegen sich aber zunächst ihre Optionen.

Sie entscheiden, was sie kaufen und von wem sie kaufen.

Phase 4: Konvertierung

In der Konvertierungsphase ergreift der Käufer eine konkrete Maßnahme.

Das kann die Anmeldung für deinen Newsletter oder der Kauf deines Produkts sein.

Phase 5: Beziehung

Jetzt, da sie eine Handlung vorgenommen haben, bestärkst du sie in dem Glauben, dass sie die richtige Entscheidung getroffen haben.

Wenn sie sich in deine Mailingliste eingetragen haben, solltest du sie mit nützlichen Informationen versorgen. Wenn sie dein Produkt gekauft haben, solltest du ein positives Kundenerlebnis bieten.

Phase 6: Kundenbindung und Fürsprache

Sobald du eine Beziehung aufgebaut hast, solltest du den Fokus auf den Ausbau dieser Kundenbeziehungen lenken, um mehr Wiederholungskäufe zu generieren.

Außerdem sollte es dein Ziel sein, bestehende Kunden in echte Fürsprecher deiner Marke zu verwandeln.

Du kannst dies tun, indem du sie dazu animierst, dein Produkt online zu bewerten oder deine Inhalte in den sozialen Medien zu teilen.

Kommen wir nun zu unserem nächsten Punkt und warum digitales Marketing nicht gleich digitales Marketing ist.

Zwei Digital Marketing Disziplinen: Inbound und Outbound

Wenn wir über Digital Marketing sprechen, müssen wir zunächst die beiden übergreifenden Strategien verstehen, die hier zum Einsatz kommen:

  • Inbound Marketing, auch bekannt als Permission Marketing (Marketing mit Genehmigung).
  • Outbound-Marketing, auch bekannt als Interruption Marketing (unterbrechendes Marketing).

Im Folgenden wollen wir uns diese beiden Disziplinen des digitalen Marketings und ihre Unterschiede genauer ansehen.

Outbound Digital Marketing

Bei Outbound Marketing handelt es sich im Wesentlichen nur um Werbung.

Es ist auch als unterbrechendes Marketing bekannt, weil sich die Verbraucher nur selten aktiv dafür entscheiden.

Stattdessen geht es darum, überall dort für dein Produkt oder deine Dienstleistung zu werben, wo sich potenzielle Kunden aufhalten. Dabei hoffst du, dass ein Prozentsatz der Leute, die deine Werbung sehen, sich in Kunden verwandeln wird.

In der Regel ist der Zugang zu diesen Werbeträgern kostenpflichtig.

Beispiele für das Outbound Marketing sind:

  • Pay-per-Click-Werbung auf Plattformen wie Google und Facebook.
  • Die meisten Formen des traditionellen Marketings: Radio-, Zeitschriften- und Fernsehwerbung.
  • Event-Sponsoring und Out-of-Home-Werbung.
  • Direktmarketing per Post.

Was ist Inbound Digital Marketing?

Hier die Definition von Inbound-Marketing vom Branchenführer Hubspot :

„Das Inbound-Marketing konzentriert sich darauf, Kunden durch relevante und hilfreiche Inhalte anzuziehen und in jeder Phase der Customer Journey des Kunden einen Mehrwert zu schaffen. Beim Inbound-Marketing findet man potenzielle Kunden über Kanäle wie Blogs, Suchmaschinen und Social Media.“

Ziemlich einfach, oder?

Beim Inbound Marketing geht es um den Aufbau einer Beziehung.

Zac Gregg von Vital stellt die beiden Hauptprämissen des Inbound Marketings heraus:

„Kommunizieren Sie zunächst über Medien, in denen das Publikum Ihnen die Erlaubnis für die Ansprache gegeben hat. Zweitens: Beantworten Sie die gestellten Fragen und verbreiten Sie diese Antworten im Web im Vorgriff auf die Frage.“

Grundsätzlich gilt hierbei: Man sollte etwas geben, bevor man etwas bekommt.

Für mehr Kontext kannst du beim Thema Inbound Marketing an die Gelben Seiten denken.

Vor dem Internet waren die Gelben Seiten einer der wenigen Orte, an denen man Werbung schalten konnten, wo Leute aktiv suchten. Gleichzeitig sorgte man nicht für eine unerwünschte Unterbrechung.

Beispiele für das Inbound Marketing sind:

  • Optimierung deiner Website und deiner Inhalte für die Anzeige auf Suchergebnisseiten (SERPs).
  • Erstellung und gemeinsame Nutzung wertorientierter Inhalte, wie z. B. Blog-Beiträge und E-Books.
  • E-Mail-Marketing, bei dem sich Abonnenten freiwillig dafür entscheiden, von dir zu hören.
  • Aufbau einer Community auf einer Social-Media-Plattform.

Zum Beispiel stellen wir hier in Oberlo kostenlose, wertvolle Inhalte zur Verfügung, die dabei helfen, ein Dropshipping-Business zu starten und auszubauen.

Der Blog-Beitrag, den du gerade liest, ist also klassisches Inbound-Marketing.

Darüber hinaus animieren wir unsere Leser dazu, sich am Anfang jedes Blog-Beitrags auf unsere Mailing-Liste einzutragen, damit wir ihnen weiterhin relevante und nützliche Inhalte an die Hand geben können:

Digital Marketing Beispiel Oberlo

Unser Ziel ist es, eine langfristige, für beide Seiten vorteilhafte Beziehung mit Leuten aufzubauen, die ihr eigenes Business starten möchten.

Wir stellen die Tools und Ressourcen zur Verfügung, und du startest das Business.

Die 6 primären Kanäle des Digital Marketing

Okay, jetzt, da du die Grundlagen des Digital Marketing verstehst, wollen wir einen tieferen Blick auf 6 Digital Marketing Maßnahmen werfen, die du für das Wachstum deines Business nutzen kannst.

  1. Pay-per-Click-Werbung (PPC)
  2. E-Mail-Marketing
  3. Social Media Marketing
  4. Influencer Marketing
  5. Suchmaschinenoptimierung
  6. Content Marketing

1. Pay-per-Click-Werbung (PPC)

PPC, manchmal auch als Cost-per-Click (CPC) bezeichnet, ist ein sehr leistungsfähiges Instrument.

Laut Google generieren Unternehmen in der Regel durchschnittlich 2 Dollar an Einnahmen pro 1 Dollar, den sie für AdWords ausgeben.

PPC ist eine Methode im Online Marketing, bei der Werbetreibenden nur dann Kosten entstehen, wenn ein Nutzer tatsächlich auf ihre Anzeige klickt.

Das Ganze basiert auf einem automatisierten Auktionssystem.

Dies bedeutet, dass Werbetreibende für die Schlagwörter bieten müssen, für die sie ihre Anzeigen ausspielen lassen möchten.

Wenn du Google Adwords verwendest, könntest du ein Gebot für die Schaltung deiner Anzeige für das Schlagwort „Schallplattenspieler“ abgeben.

Wenn dann jemand bei Google nach „Schallplattenspieler“ sucht, sieht er neben oder über den organischen Suchergebnissen auch Anzeigen.

Google PPC als Digital Marketing Disziplin

Facebook geht hier noch einen Schritt weiter. Das soziale Netzwerk ermöglicht es dir, ein hochgradig zielgruppenorientiertes Publikum zu schaffen, für das anschließend deine Anzeigen ausgespielt werden können.

Aber im Gegensatz zu den meisten Werbeformen können Werbetreibende nicht einfach mehr bezahlen, um ihre Anzeigen prominenter als die Anzeigen ihrer Konkurrenten erscheinen zu lassen.

Warum ist das so?

Hier bestimmt das System auch die Relevanz und Tauglichkeit von Anzeigen, die auf seinen Suchergebnisseiten erscheinen.

Plattformen geben den Interessen der Suchenden Vorrang vor den Interessen der Werbetreibenden.

Und das ist ein durchaus kluger Schachzug, der sicherstellt, dass die Plattform die richtige Anlaufstelle für Suchende ist. Das wiederum macht sie auch zur richtigen Anlaufstelle für Werbetreibende.

Google und Facebook sind jedoch nicht die einzigen PPC-Plattformen.

Weitere beliebte Werbeplattformen sind Instagram, YouTube, LinkedIn und seit einiger Zeit auch Pinterest.

2. E-Mail-Marketing

Hierbei handelt es sich um den Versand von Direktmarketing-Kommunikation per – du hast es erraten – E-Mail.

E-Mails erhalten oft weniger Aufmerksamkeit als spannendere Methoden wie Social Media und Influencer Marketing.

Es stimmt, dass die Leute geradezu mit E-Mails überschwemmt werden.

Tatsächlich senden und empfangen Geschäftsanwender durchschnittlich 121 E-Mails pro Tag.

Unterschätze jedoch nicht die Leistungskraft von gut aufgesetzten E-Mails.

E-Mail-Marketing hat einen durchschnittlichen ROI von 122 Prozent. Dies ist mehr als viermal so hoch wie bei anderen Marketingformaten wie Social Media oder der bezahlten Suche.

Heutzutage beginnen die meisten E-Mail-Marketingkampagnen mit einem sogenannten Lead-Magneten.

Hierbei handelt es sich in der Regel um einen kostenlosen Inhalt oder um einen Rabatt, mit dem die Leute dazu bewegt werden sollen, sich auf einer Mailingliste einzutragen bzw. einen Newsletter zu abonnieren.

Hier ein Beispiel von Under Armour:

Digital Marketing von Under Armour

Anschließend kannst du deinen Abonnenten nützliche Inhalte, Ankündigungen, Werbegeschenke und Rabatte anbieten.

Du kannst deinen Umsatz auch durch E-Mail-Segmentierung steigern.

Hierbei werden Gruppen von Abonnenten (genannt „Segmente“) auf der Grundlage ihrer Präferenzen oder ihrer Phase im Marketing-Funnel erstellt.

Anschließend kannst du automatisierte Kampagnen (oft spricht man hier auch von Marketing Automation) erstellen, die speziell auf jedes dieser Segmente ausgerichtet sind.

Beispielsweise könntest du Abonnenten segmentieren, die ihren Einkauf vorzeitig abgebrochen haben. Dann sendest du eine automatisierte E-Mail an diese Personen, um sie dazu zu bewegen, ihren Kauf abzuschließen.

Zusammengefasst?

E-Mail-Marketing ist eine leistungsstarke Strategie innerhalb des Digital Marketing, die sich jedes Unternehmen zunutze machen kann, um zu wachsen.

Kommen wir zum nächsten Punkt auf unserer Liste:

3. Social Media Marketing

Dies ist der Prozess der Generierung von Aufmerksamkeit und Traffic durch die verschiedenen Social-Media-Kanäle.

Denke daran, dass sich das Social-Media-Marketing als Inbound-Variante auf den Aufbau einer Community konzentriert.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, die sozialen Medien zur Vermarktung deine Business zu nutzen:

  • Aufbau einer Community in deiner Nische.
  • Generierung von Traffic für deine Website.
  • Bewerbung von Aktionen, Deals und Produkten.
  • Direkte Bereitstellung von Kundenservice.

4. Influencer Marketing

Beginnen wir mit einer ganz grundsätzlichen Frage: Was ist eigentlich ein Influencer?

Einfach ausgedrückt sind Influencer Online-Persönlichkeiten mit einer relativ großen Fangemeinde. Dazu gehören:

  1. Mainstream-Prominente wie Kim Kardashian.
  2. Nischen-Prominente wie der Felskletterer Alex Honnold.
  3. Branchenführende Autoritäten wie Anne Hadley im Bereich Content-Marketing.
  4. Blogger mit sehr aktiven Communities in ihrer Nische, wie Darren Rowse.

Im Influencer-Marketing geht es um den Aufbau von Partnerschaften mit wichtigen Influencern in einer spezifischen Nische. Ziel hierbei ist es, dein Business dem Publikum dieser Influencer zu präsentieren.

So haben beispielsweise die Influencer-Kampagnen der Marke Daniel Wellington dazu beigetragen, die Marke zum Erfolg zu katapultieren.

Die Marke richtet sich an Influencer in Nischen wie Mode, Fotografie und Lifestyle. Jedem Influencer wurde ein einzigartiger Gutscheincode mit 15 %Rabatt zur Verfügung gestellt, den er seinem Publikum anbieten konnte.

Hier bewirbt Design By Aikonik die Uhrenmarke auf seinem Instagram-Profil:

Beispiel Influencer Marketing

Außerdem wächst Influencer-Marketing schneller als digitale Anzeigen.

Die Zahl der Influencer-Beiträge auf Instagram verdoppelte sich 2017 und erreichte insgesamt mehr als 1,5 Millionen.

Diese Digital Marketing Maßnahme kann besonders effektiv und relevant für E-Commerce-Unternehmen sein.

5. Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Suchmaschinen verwenden eine Technik namens „Crawler Bots“.

Diese Crawler-Bots durchforsten das Web, um einen Index der online verfügbaren Inhalte zu erstellen.

Wenn dann jemand eine Suche mit einem bestimmten Schlagwort durchführt, wird die Suchmaschine versuchen, die nützlichsten und relevantesten Ergebnisse zurückzugeben.

Okay, aber was genau ist Suchmaschinenoptimierung und wie passen Digital Marketing und SEO zusammen?

SEO ist der Prozess der Maximierung der Besucherzahl einer bestimmten Website. Und das erreichen wir, indem wir die Website ganz oben auf den Suchergebnisseiten (SERPs) erscheinen lassen.

Angenommen, du möchtest, dass deine Kajak-Website ganz oben in den Google-Ergebnissen erscheint, wenn jemand nach „Kajakausrüstung“ sucht. Der Prozess, den du hierfür verwenden würdest, nennt sich SEO.

Warum ist der Top-Spot in den Suchergebnissen so begehrt?

Weil Google an einem Tag über 80.000 Suchanfragen pro Sekunde erhält.

Wenn wir über SEO sprechen, sprechen wir gewöhnlich auch über Google (es sei denn, du lebst in China und benutzen die Suchmaschine Baidu).

Mit einem massiven Marktanteil von 79,77 Prozent ist Google die mit Abstand beliebteste Suchmaschine der Welt.

Suchmaschinenvergleich nach Nutzer

Im Bereich SEO müssen wir zwei Disziplinen unterscheiden:

  1. On-Page SEO
  2. Off-Page SEO

On-Page SEO

Hierbei geht es um die Optimierung deiner Website-Inhalte, um bei relevanten Schlüsselwörtern in Suchmaschinen einen höheren Rang einzunehmen.

Du kannst zum Beispiel jede deiner Webseiten für ein bestimmtes Schlagwort oder eine bestimmte Phrase optimieren.

Off-Page SEO

Von Off-Page SEO sprechen wir, wenn man die Suchmaschinensichtbarkeit seiner Website durch Off-Site-Methoden optimiert.

Dies kann externe Signale wie deine Präsenz in den sozialen Medien einschließen.

Die größte Komponente der Off-Page SEO ist jedoch die Generierung von Backlinks – wenn andere Websites auf eine deiner Webseiten verlinken.

Suchmaschinen gehen davon aus, dass, wenn viele andere anerkannte Websites auf eine Webseite verweisen, diese Seite eine wertvolle Ressource sein muss.

Zusammengefasst:

Verwende SEO-Techniken, um deine Website in den SERPs nach oben zu bringen und mehr organischen Traffic auf deiner Website zu generieren.

6. Content Marketing

Content Marketing ist eine der Haupttaktiken im Inbound Marketing.

Außerdem kann es 62 Prozent weniger kosten als herkömmliches Marketing und dreimal so viele Leads generieren.

Zunächst musst du nützliche, relevante Inhalte erstellen, verbreiten und bewerben. Diese Inhalte sollen dein Zielpublikum anziehen, ansprechen und in Kunden verwandeln.

Darüber hinaus gibt es viele verschiedene Formen von Inhalten, mit denen man arbeiten kann, darunter:

  • Blog-Artikel
  • E-Books
  • Fallstudien
  • Infografiken
  • Videos
  • Webinare
  • Podcasts
  • E-Mails
  • Interviews

Content-Marketing ist eng mit der SEO verbunden, da es eine der besten Möglichkeiten ist, deine Website höher auf den SERPs zu platzieren.

Im Folgenden skizzieren wir die Arten von Inhalten, die für jede Phase des Digital Marketing Funnels am besten geeignet sind.

Digital Marketing Funnel

Entdeckung: Verwendung informativer und viraler Inhalte, um indirekt Leads zu gewinnen und das Markenbewusstsein zu stärken.

  • Blog-Beiträge
  • Webinare
  • Videos
  • E-Mail-Newsletter

Überlegung: Verwendung von Fallstudien und Demos, um direkt Leads zu generieren.

  • Fallstudien
  • Informative Inhalte, die deine Produkte präsentieren
  • Demo-Videos
  • Produktbeschreibungen und Datenblätter

Konvertierung: Verwendung von Produktbeschreibungen und Wertversprechen, um Leads in Kunden umzuwandeln.

  • Testimonials
  • Bewertungen
  • Ein optimierter, verständlicher und vertrauenswürdiger Vertriebsprozess

Bindung: Einsatz von Kundensupport und zusätzlichen Ressourcen, um bestehende Kunden zu halten und sie zu Markenfürsprechern zu machen.

  • Kundensupport und Hilfedokumentation
  • Spezielle Angebote
  • Expertentipps
  • E-Mail-Kontaktaufnahme und Nachverfolgung
  • Effektives Benutzererlebnis

Im Gegensatz zu einer Digital Marketing Methode wie PPC, die sofortige Ergebnisse liefern kann, dauert es im Bereich Content Marketing oft länger, bis greifbare Ergebnisse erzielt werden.

Sobald du jedoch deine PPC-Werbung einstellst, wirst du auch keine Kunden mehr über diesen Kanal generieren.

Dagegen können Content-Marketing-Inhalte fortlaufend deinen Traffic ankurbeln, Leads generieren und Kunden gewinnen.

Zusammenfassung:

Digital Marketing beinhaltet viele verschiedene ineinandergreifende Strategien und Taktiken.

  • Die Macht des digitalen Marketings liegt dabei in der Fähigkeit, deine Bemühungen gezielt zu steuern, zu verfolgen und zu messen.
  • Stelle sicher, dass du jede Phase des Digital Marketing Funnels berücksichtigst, um Menschen von Interessenten zu Markenfürsprechern zu machen.
  • Versuche, dein digitales Marketing mit einer Mischung aus Inbound- und Outbound-Taktiken aufzubauen.

Es gibt wirklich viel zu beachten.

Daher ist es am besten, deine begrenzten Ressourcen auf die Beherrschung einer der sechs Methoden des digitalen Marketings zu konzentrieren. Mache einen Schritt nach dem anderen und nutze das Digital Marketing, um die alten Geister zu vertreiben und dein Business zum Leben zu erwecken.

Hast du noch Fragen zum Themen digitales Marketing? Lass es uns in den Kommentaren unten wissen.

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Thomas J Law
Thomas J Law
Tom ist Berater für digitale Marketingstrategien und Autor. Seine Mission ist es, Entrepreneure zu stärken und ihnen bei der Erreichung ihrer Ziele zu helfen.