COVID-19 und dein Online-Business: Praktische Optimierungen für deine Marke und Website

Andrew Roach Marketing

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Der Kampf um die Eindämmung des Coronavirus wird heute auf globaler Ebene geführt, wodurch unsere Welt ganz anders aussieht als noch vor wenigen Wochen.

Es besteht kein Zweifel, dass dies schwierige Zeiten sind. Wenn du selbst ein Online-Business betreibst, fühlst du dich vielleicht unsicher und fragst dich, wie es weitergehen soll. An dieser Stelle hofft das Team von Oberlo, mit Tipps und Orientierungshilfen ein wenig Unterstützung zu leisten.

Wir möchten dir praktische Ratschläge an die Hand geben, die du schon jetzt umsetzen kannst, um dein Geschäft auszubauen und mehr potenzielle Kunden zu erreichen. Für den Einstieg findest du im Folgenden eine Reihe einfacher und kostengünstiger Tipps, mit deren Hilfe du dein Business und deine Marke optimieren kannst. Lass uns also direkt einsteigen.

*Hinweis: Sofern du gut Englisch verstehst, kannst du dir auch oben unseren Podcast zum Thema anhören.

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Fokus auf die Marke

Frau am Laptop auf Couch

Während es leicht ist, dich auf den Start deines Business zu konzentrieren, bedeutet der Aufbau eines langfristigen Geschäfts, über das Thema Markenbildung nachzudenken. Deine Marke sollte vermitteln, woran du glaubst, welche Personen du ansprechen möchtest und was genau du anbietest.

Kommen diese Dinge in deinem Shop zum Ausdruck?

Es gibt eine einfache Art und Weise, über seine Marke nachzudenken: Stelle dir einfach vor, welche Art von Persönlichkeit dein Onlineshop hätte, wenn er eine Person wäre. Wäre diese Person lustig und spielerisch, verlässlich und beständig oder hilfreich und vertrauenswürdig? Nutze dein Shop-Design, dein Logo, deine Präsenz in den sozialen Medien und das Alleinstellungsmerkmal (USP) deiner Produkte, um auszudrücken, was deine Marke ist.

Weitere Infos zum Thema Markenbekanntheit findest du in unserem Artikel „Brand Awareness: 6 Tipps für eine starke Markenstrategie“.

Optimierung deiner Social-Media-Kanäle

Social Media auf dem handy

Du hast ein nur bescheidenes Budget? Auch das ist kein Problem. Der Auf- und Ausbau deiner Social Media-Präsenz ist eine Sache, die zwar kein Geld erfordert, aber dir durchaus eine Menge davon einbringen kann. Wenn du im Jahr 2020 ein Business hast, ist es fast schon selbstverständlich, dass du in den sozialen Medien präsent bist. Und wenn du das nicht bist, wird das sicher nicht zur Bekanntheit deiner Marke beitragen.

Wenn die Anzahl deiner Follower etwas Dynamik gebrauchen könnte, solltest du etwas Planung in das Erscheinungsbild deines Social-Media-Feeds investieren. Denke darüber nach, womit deine Seite oder dein Feed inhaltlich gefüllt werden soll, und versuche, deinen Ansatz auf die verschiedenen Plattformen anzupassen. Stelle nicht einfach deine Instagram-Inhalte automatisch auf Facebook oder Twitter ein, sondern denke wirklich darüber nach, was zu welchem Netzwerk passt.

Wenn du dir nicht sicher bist, wo du anfangen sollst, solltest du dir deine Wettbewerber anschauen. Finde heraus, wo sie vielleicht keine so gute Arbeit leisten. Anschließend kannst du versuchen, diese Lücken mit deinen Inhalten zu füllen.

Denke daran: Ein organisch wachsendes Social-Media-Profil wird nicht über Nacht entstehen. Wenn du aber mit deinen Beiträgen das richtige Publikum ansprichst, könnte dies zu kostenlosen Verkäufen und einer stärkeren Marke führen. Eine klassische Win-Win-Situation also.

Optimierung deiner Produktfotos

Optimierung von Produktfotos

Hast du Produktfotos, von denen du tief in deinem Herzen weißt, dass sie niemanden davon überzeugen werden, dein Produkt zu kaufen? Jetzt ist es an der Zeit, das zu beheben. Unabhängig davon, ob du den Artikel zum Fotografieren vorliegen hast oder lediglich mit den Fotos deines AliExpress-Lieferanten arbeiten kannst – du kannst verschiedene Dinge tun, um deinen Produktfotos den letzten Schliff zu geben.

Auch hierbei lohnt sich der Blick auf deine Wettbewerber. Schau dir an, wie deren Produktfotos aussehen. Recherchiere auch Marken, die du bewunderst und wie sie mit dem Thema Produktfotografie umgehen.

Entwickle als nächstes einen Plan für deine Bilder und versuche, sie alle ähnlich aussehen zu lassen. Denke daran, dass du eine einheitliche Marke aufbauen möchtest – deine Bilder sind ein wichtiger Teil davon. Vielleicht möchtest du alle deine Bilder auf einem strahlend weißen Hintergrund haben. Vielleicht möchtest du den Hintergrund aber auch mit Accessoires ausstatten, die dein Produkt ergänzen. Informiere dich vorher über einige Tipps und Tricks, um sicherzustellen, dass du von Anfang an eine klare Vorstellung vom Look and Feel deiner Bilder hast.

Schließlich wirst du deine Produktfotos entweder aufnehmen und bearbeiten oder die auf der Seite deines Lieferanten verfügbaren Fotos bearbeiten. Wenn das erledigt ist, könntest du auch gleich zum nächsten logischen Schritt übergehen und dich mit der Kreation von Produktvideos befassen.

Optimierung deiner E-Mail-Sequenzen

Handy mit E-Mail App

E-Mail-Marketing mag altmodisch erscheinen. Es gibt aber eine Sache, weshalb sich diese Marketingdisziplin noch immer großer Beliebtheit erfreut: Es funktioniert! Auch wenn du vielleicht schon ein paar automatisierte E-Mails für deinen Onlineshop eingerichtet hast, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um in die Gewinnung von Newsletter-Abonnenten und die Erstellung überzeugender E-Mail-Sequenzen zu investieren.

Zunächst solltest du analysieren, wie du derzeit Leute dazu bringst, deine E-Mails zu abonnieren. Ist es ein kleines Kästchen unten auf deiner Website oder ein Popup, das einen verlockenden Rabatt-Code anbietet? Mit einer dieser Taktiken wirst du mehr Abonnenten gewinnen als mit der anderen. Überlege dir, warum du dich in der Vergangenheit für E-Mail-Newsletter angemeldet hast. Diese Erkenntnis solltest du dann auch auf deinen Shop anwenden.

Fahre dann damit fort, deine E-Mail für die Rückgewinnung abgebrochener Warenkörbe zu optimieren. Verfasse neue Inhalte, füge exklusive E-Mail-Angebote hinzu und sorge dafür, dass die E-Mails deine Marke widerspiegeln. Es muss nicht einmal super schick sein. Beginne damit, die Betreffzeile auf deinen Shop zuzuschneiden und die Farben und das Logo deiner Marke zu verwenden.

Danach solltest du dich mit dem Erstellen komplexerer E-Mail-Sequenzen befassen. Hierbei handelt es sich um eine Reihe von E-Mails, die an potenzielle Kunden gesendet werden, nachdem ein bestimmtes Ereignis ausgelöst wurde. Man spricht hier auch gern von sogenannten Triggern. Um dies umzusetzen, musst du dich eventuell mit speziell für diesen Zweck entwickelten Apps befassen.

Du könntest zum Beispiel eine Sequenz für Leute erstellen, die sich für deinen Newsletter anmelden, eine andere für Leute, die ihren Einkauf abgebrochen haben, und eine andere für Leute, die bereits etwas gekauft haben. Alle diese Kunden befinden sich in verschiedenen Phasen des Sales Funnels, sodass du unterschiedliche Taktiken benötigst, um sie zu Kunden zu machen.

Optimierung deiner Seiten

SEO als Buchstaben

Wahrscheinlich hast du im Laufe der Zeit schon viel über SEO gehört. Vielleicht hast du aber noch nicht zu 100 Prozent verstanden, was SEO ganz genau ist und was es für deinen Shop leisten kann. Kurz gesagt: Wenn dein Shop richtig optimiert ist, kannst du dank der Magie der Suchmaschinen kostenlos Kunden auf deine Website bringen.

Wenn du nicht viel Geld für Werbung ausgeben kannst, ist die Optimierung deiner Website eine ausgezeichnete Möglichkeit, den Absatz in Schwung zu bringen, deine Besucherzahlen zu steigern und Kundendaten zu sammeln. Wenn du dann bereit bist, Geld für Anzeigen auszugeben, kannst du vielleicht direkt mit effektiven Lookalike-Zielgruppen starten. Das Ganze braucht jedoch seine Zeit. Es kann zwei oder drei Monate dauern, bis du erste Ergebnisse sehen wirst.

Du optimierst deine Seiten, indem du relevante Schlagwörter in deine Texte einarbeitest, die du bereits auf deiner Homepage und deinen Produktseiten hast. Hierfür solltest du idealerweise SEO-Tools wie Ubersuggest oder Ahrefs zur Hilfe nehmen. Schlagwörter müssen dabei nicht nur aus einem Wort bestehen. In der Regeln bestehen sie aus drei bis vier Wörtern oder sogar längeren Phrasen. Wenn du dann mit der Suche nach Schlagwörtern beginnst, wirst du feststellen, dass sie mit einem Suchvolumen verbunden sind. Bei diesem Wert handelt es sich um die Anzahl der Personen, die jeden Monat nach dem entsprechenden Begriff suchen. Wenn dein Shop brandneu ist, solltest du mit Schlagwörtern mit geringerem Suchvolumen beginnen, weil hierbei leichter ein gutes Ranking erzielt werden kann.

Sobald du deine Homepage und Produktseiten optimiert hast, beginnst du mit dem Schreiben von Blog-Artikeln. Damit kannst du das Ranking deiner Website effektiv nach vorne bringen. Du könntest versuchen, für ein Hauptschlagwort und mehrere Sekundärschlagwörter (dies sind Phrasen mit geringerem Suchvolumen als dein Hauptschlagwort) pro Beitrag zu optimieren.

Zusammenfassung

Wie du siehst, gibt es einiges, was du trotz Quarantäne und sozialer Isolation tun kannst. Nutze die Zeit, um deinen Onlineshop zu optimieren und die Dinge zu erledigen, die bisher liegen geblieben sind. So kannst du sicherstellen, dass du nach der Krise direkt mit Schwung loslegen kannst. Und wenn du damit fertig bist, hast du vielleicht sogar noch etwas Zeit, um dich weiterzubilden. Inspiration dafür findest du in unserem Artikel „Die besten Onlinekurse für das Lernen zu Hause„. Also, lass uns versuchen, das Beste aus dieser Situation zu machen. Wir sind in jedem Fall für dich da. Falls du weitere Fragen hast, lass es uns gerne unten in den Kommentaren wissen.

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Andrew Roach
Andrew Roach
Andrew Roach ist Content Marketer bei Oberlo. Seine Leidenschaft gilt dem E-Commerce und der Kreation informativer Inhalte, um Entrepreneure bei Gründung und Ausbau ihres Unternehmens zu unterstützen.