Einen Dropshipping Shop zu starten ist ein toller erster Schritt in die Welt des Unternehmertums. Damit wirst du in der Lage sein, Produkte an Kunden zu verkaufen, deine individuellen Produktpreise festzulegen und deine ganz eigene Marke zu vermarkten. Du musst auch kein Inventar vorhalten, sondern bestellst ein Produkt erst, wenn es von einem Kunden bei dir gekauft wurde. Wenn du gewillt bist, die nötige Arbeit zu investieren, kannst du mit diesem Modell eine erfolgreiche Marke aufbauen.

Und falls du noch unschlüssig bist, ob du tatsächlich ein Dropshipping Business starten sollst, hilft es vielleicht zu wissen, dass der E-Commerce-Umsatz im Jahr 2020 weltweit fast 3,5 Billionen Dollar betrug. Wenn die weltweiten E-Commerce-Statistiken ein Indiz für den Boom der Branche sind, ist die Gründung eines Online-Business eine zunehmend lukrative Option. 

In diesem Artikel erfährst du, wie du einen Dropshipping Shop aufbauen und launchen kannst. Wir erklären dir, was ein Dropshipping Shop ist, wie du die richtigen Dropshipping-Geschäftsideen findest und alles andere, das du für den Start deines Online-Business wissen musst.

Warte nicht darauf, dass jemand anderes es tut. Stelle dich selbst ein und nimm das Heft in die Hand.

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Was ist ein Dropshipping Shop?

Dropshipping ist ein Geschäftsmodell, mit dem du deinen Shop betreiben kannst, ohne jemals ein eigenes Inventar aufbauen zu müssen. Sobald du einen Verkauf getätigt hast, wird dein Lieferant deine Produkte von seinem Lager direkt an die Haustür deiner Kunden liefern. Du musst dir keine Sorgen um die Lagerung, Verpackung oder den Versand deiner Produkte machen.

Wie funktioniert das Dropshipping-Geschäftsmodell?

Im Dropshipping-Geschäftsmodell gibt es drei Haupt-Akteure: den Hersteller, den Einzelhändler (das bist du) und den Kunden.

Die Rolle des Herstellers umfasst die Fertigung von Produkten, das Führen des Lagerbestands, den Versand von Produkten an Kunden im Auftrag des Einzelhändlers, den Ersatz defekter Produkte und die Wiederaufstockung der Lagerbestände. Sie verkaufen Produkte an den Einzelhändler zu Großhandelspreisen und übernehmen dabei das Risiko von unverkauften Beständen.

Beim Dropshipping-Geschäftsmodell verkauft der Einzelhändler (du) die Produkte des Herstellers unter seiner eigenen Marke auf seiner Website. Du selbst bist für die Auswahl und Vermarktung dieser Produkte verantwortlich. Außerdem bist du für deren Versandkosten verantwortlich und legst Preise fest, die dir einen Gewinn einbringen.

Schließlich kaufen die Kunden im Dropshipping-Geschäftsmodell die Produkte direkt bei dir, dem Einzelhändler. Sollten dann Fragen oder Probleme auftreten, wenden sie sich an den Händler, bei dem sie das Produkt gekauft haben.

Wie profitabel ist Dropshipping?

Das ist eine Dropshipping-Frage, die wir sehr häufig hören. Dropshipping kann ein überaus profitables Geschäftsmodell sein, da du hierbei keine Fertigungs- und Versandkosten tragen musst. So lassen sich relativ schnell Gewinne einfahren, wenn du mit Oberlo die richtigen Lieferanten gefunden hast. Mithilfe unseres speziellen Gewinnspannen-Tools kannst du deinen Gewinn berechnen, um sicherzustellen, dass du auf dem richtigen Weg bist.

Warum ist der Start eines Dropshipping Shops eine gute Idee?

Ein Dropshipping Shop ist ein Geschäftsmodell mit geringem Risiko. Mit Blick auf die Einstiegskosten zahlst du nur für Produkte, die du an zahlende Kunden verkaufst. Du wirst nicht mit den Kosten für die Fertigung von Produkten, das Führen von Lagerbeständen, den Kosten für die Pflege unverkaufter Bestände und den Kosten für Mitarbeiter im Bereich Verpackung und Versand belastet.

Es ist ein idealer Einstieg in das Unternehmertum, da du deinen Dropshipping-Shop während deiner Abende und Wochenenden aufbauen kannst. Wenn es um die Bearbeitung von Bestellungen geht, musst du wahrscheinlich jeden Tag etwas Zeit investieren. Die meisten Schritte der Auftragsabwicklung sind jedoch automatisiert und erfordern nur einen Knopfdruck. Die Möglichkeiten im Dropshipping sind endlos, du musst lediglich den ersten Schritt machen.

Kann man mit Dropshipping Geld verdienen?

Ja, du kannst mit Dropshipping Geld verdienen, wie es viele unserer erfolgreichen Händler bereits tun. Dropshipping ermöglicht es dir, Produkte mit großem Gewinnpotenzial zu finden und diese über deinen Onlineshop zu verkaufen. Wenn dich der Verkauf von Produkten motiviert, bist du eher bereit, mehr Zeit in Werbung und Marketing zu investieren. Und diese Bemühungen werden dann letztendlich auch mit mehr Umsatz und Profit belohnt. 

Dropshipping Shop: Lohnt sich das wirklich?

Die Antwort ist ein klares Ja. Es wird allerdings von dir und deinem Einsatz abhängen. Wenn du keine Zeit in dein Online-Business investierst, wirst du auch nicht belohnt werden. Einer der Gründe, warum Menschen das Dropshipping aufgeben, ist der Mangel an Konsistenz und Ausdauer. Dropshipping braucht Zeit – du musst einen Shop einrichten, Produkte importieren, deine Preisstrategie festlegen und mit dem Verkauf beginnen. Ohne den nötigen Einsatz wird der Erfolg ausbleiben. 

Wo kann man ein fertiges Dropshipping-Business erwerben

Wenn du nicht von Grund auf einen Dropshipping Shop aufbauen möchtest, solltest du dich auf dem „Shopify Exchange“-Marktplatz umschauen, wo etablierte Dropshipping Shops zum Verkauf angeboten werden. Exchange ist ein Marktplatz für Shopify-Shops, sowohl für Personen, die in ein voll funktionsfähiges Geschäft investieren möchten, als auch für diejenigen, die die Aufbauphase überspringen und direkt mit dem Marketing beginnen möchten.

Hier findet sich eine große Anzahl von Onlineshops, darunter auch viele Dropshipping Shops, in verschiedenen Preisklassen und Nischen, aus denen du je nach Budget und Interessen wählen kannst. Wenn du also auf der Suche nach einem Dropshipping Store bist, der zum Verkauf steht, könntest du auf dem Exchange-Marktplatz fündig werden.

dropshipping marketplace exchange

Bei deiner Recherche solltest du die Kosten, das Design, das Alter der Website, die bis dato generierten Einnahmen, die Popularität der Nische, etwaige Strafen und die Art des Geschäfts berücksichtigen.

  • Die Kosten: Hast du derzeit ein Budget, um sowohl für einen vorgefertigten Shop zu bezahlen, als auch in dessen Ausbau zu investieren? Falls ja, solltest du dir zunächst eine genaue Vorstellung von deinem Budget verschaffen. Welchen Preis bist du bereit, für ein Unternehmen zahlen? Gibt es Spielraum, um ein besseres Angebot auszuhandeln?
  • Das Design: Sieht der Shop so aus, als wäre er von einem Profi oder von einem frischgebackenem Entrepreneur gestaltet worden, der auf einen schnellen Verkauf aus ist? Wenn das Design des Shops professionell, sauber und einfach erscheint, könnte das Angebot durchaus attraktiv sein.
  • Alter der Website: Auf Exchange kannst du einen Dropshipping Shop anhand seines Alters auswählen. Eine ältere Website hat in der Regel eine bessere Chance auf ein gutes Ranking als eine neuere.
  • Wie viel Geld wurde damit verdient: Manchmal wirst du sehen, dass ein Shop eine Menge Geld verdient hat. Hierbei solltest du dir jedoch eine Frage stellen: „Wie viel Umsatz hat der Shop zu seinem Höhepunkt generiert und wie viel generiert er aktuell?“ Anhand dieser Information wirst du besser einschätzen können, ob der Dropshipping Onlineshop wächst oder sich auf dem absteigenden Ast befindet.
  • Beliebtheit der Nische: Du möchtest wahrscheinlich keine Fidget Spinner mehr oder irgendein anderes Trendprodukt verkaufen. Wenn ein Geschäft jedoch in einer sogenannten „Evergreen“-Nische angesiedelt ist und trendige Produkte enthält, könnte es gut funktionieren. Breit angelegte Themen (Schönheit) tendieren dazu, besser zu performen als Shops rund um einen bestimmten Produkttyp (Schminkpinsel).
  • Bestrafungen: Vor dem Kauf eines Dropshipping Shops musst du dich vergewissern, dass die Website nicht abgestraft wurde. Hierfür kannst du ein Tool wie Is My Website Penalized verwenden, um festzustellen, ob eine Website von Google abgestraft wurde. Ist dies tatsächlich der Fall, kann es schwieriger sein, in Suchmaschinen zu ranken. Du solltest zudem nachfragen, ob eventuell Facebook-Werbeanzeigen für den Shop abgelehnt bzw. gesperrt wurden.
  • Art des Geschäfts: Wenn du einen fertigen Dropshipping Shop kaufen möchtest, musst du die Option „Dropshipping“ auf Exchange auswählen. Bei anderen Optionen musst du möglicherweise Inventar kaufen und halten, was auf lange Sicht mehr Geld kosten kann, insbesondere bei nicht verkauftem Inventar.

So startest du einen Dropshipping Shop: Der Erfolgsplan in 6 Schritten

Schritt 1: Auswahl einer Dropshipping-Geschäftsidee

Das, was du verkaufst, ist wichtig. Du solltest dir etwas Zeit nehmen, um die vielversprechendsten Dropshipping-Geschäftsideen zu finden. Oft wird geraten, sich eine Nische auszusuchen, für die man eine Leidenschaft hat. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Es geht um eine Kombination aus Profit und Leidenschaft, mit einer leichten Betonung auf Profit. Die Realität ist, dass die besten Dropshipping-Geschäftsideen in der Regel auch die profitabelsten sind. Leidenschaft fällt weitaus leichter, wenn man tatsächlich Geld verdient.

dropshipping business ideas

Bei Oberlo sparen wir dir wertvolle Zeit, indem wir Listen mit trendigen Produkten erstellen. Es ist wahr, dass diese Ideen auch viele Entrepreneure anziehen. Das liegt allerdings daran, dass sie bewährte Gewinner sind. So ist es tatsächlich unlogisch, eine Nische zu betreten, in der es keine Konkurrenz gibt.

Ich selbst musste diese Lektion auf die harte Tour lernen. Fitness, Mode, Schmuck, Beauty, Technik, Geldbörsen und Rucksäcke sind einige der stetig gut funktionierenden Nischen, in die immer wieder Top-Onlineshops einsteigen und erfolgreich sind. Zum Beispiel hat Tim Kock vor kurzem eine Dropshipping-Fallstudie erstellt, in der sein Ananas-Geschäft scheiterte, aber sein Uhrengeschäft in nur 8 Wochen fast 7000 US-Dollar generierte.

Das beweist, dass die ausgewählte Nische von größter Bedeutung ist. Verbringe also einige Zeit damit, dich mit verschiedenen Dropshipping-Geschäftsideen zu beschäftigen. 

Wenn du, anstatt auf unsere Listen zurückzugreifen, deine eigenen Dropshipping-Ideen entwickeln möchtest, solltest du einige Dinge beachten:

  • Google Trends eignet sich hervorragend, um festzustellen, ob sich eine Nische in einem Aufwärts- oder Abwärtstrend befindet. Das allein reicht jedoch nicht aus, um zu beurteilen, ob eine Nische tragfähig ist oder nicht. Manche Nischen sind zwar im Aufwärtstrend, weisen aber nicht genug Suchvolumen auf, um ihre augenscheinliche Beliebtheit zu rechtfertigen.

  • Verwende das Keyword-Tool von Ubersuggest. Wie hoch ist das Suchvolumen für ein Keyword? Wie stark ist der Bieterwettbewerb dafür. Das Keyword-Tool von Ubersuggest wird dir helfen, das Potenzial deiner Dropshipping-Geschäftsideen zu verstehen, und dir zusätzliche Ideen für die Zukunft liefern.

  • Durchsuche beliebte Websites in deiner Nische. Wenn du dir zum Beispiel die Website eines Modehändlers anschaust, wird du sehen, dass hier oft Trendkategorien zum Einsatz kommen. Anhand dieser Erkenntnisse kannst du besser bestimmen, welche Trends du gerade jetzt in deinen Shop aufnehmen solltest. Du kannst auch die meistverkauften Produkte eines Shops durchsuchen, um die vielversprechendsten Produkte für den Verkauf zu finden.

  • Überprüfe das Bestellvolumen für Produkte. Innerhalb von Oberlo kannst du Produkte anhand ihres Bestellvolumens durchsuchen, um nachzuvollziehen, wie beliebt ein Produkt wirklich ist. Du solltest Dropshipping-Artikel nicht direkt ausschließen, wenn das Bestellvolumen nicht so hoch wie bei anderen Produkten ist, denn diese Produkte könnten einfach nur neuer sein.

Die profitabelsten Dropshipping-Geschäftsideen sind keine Trends. Stattdessen haben sie Trends in sich. Zum Beispiel ist Denim-Kleidung ein Trend in der Mode-Nische. Künstliche Wimpern sind ein Trend in der Beauty-Nische. Handyhüllen im Marmorstil sind ein Trend in der Handyzubehör-Nische. Es empfiehlt sich, die Trends als Produkte zu haben, aber nicht den gesamten Shop darauf auszurichten. Dies gilt besonders dann, wenn man ein langfristiges Geschäft aufbauen möchte.

Schritt 2: Wettbewerbsanalyse

Du hast dich also entschieden, was du verkaufen möchtest. Sehr gut. Nun musst du dich darüber informieren, wer deine Konkurrenten sind, was sie verkaufen und wie sie ihre Produkte vermarkten. Hierfür gibt es verschiedene Ansätze.

  • Gib den Namen eines deiner potenziellen Produkte in Google ein und führe eine kurze Suche durch, um zu sehen, wer ganz oben auftaucht. Die Top-Ten-Ergebnisse bei Google oder einer anderen Suchmaschine geben dir einen guten Hinweis auf deine Konkurrenz. Wenn du Produkte an einem anderen Ort verkaufst als dem, an dem du ansässig bist, kannst du entsprechende Tools von Drittanbietern verwenden. So kannst du Apps wie SEM Rush oder Ahref verwenden, um Informationen über Suchergebnisse an verschiedenen Orten der Welt zu erhalten. 
  • Durchsuche Alexa oder SimilarWeb, um Nischenkonkurrenten zu finden, die in den allgemeinen Suchergebnissen möglicherweise nicht weit oben auftauchen. Diese Portale bieten eine Zusammenfassung der gesuchten Website, einschließlich ihrer Social-Media-Profile, jeglicher geschalteten Werbeanzeigen, Informationen über Publikum und Traffic und eine Liste der Konkurrenten für das Unternehmen. 
  • Sieh dich in den verschiedenen sozialen Netzwerken um. Ich selbst durchsuche Facebook-Anzeigen innerhalb einer Nische und entsprechende Social-Media-Seiten der Top-Marken.  Wie viele Follower haben sie? Wie vermarkten sie ihre Marke? Wie viel Engagement bekommt die Marke? Was kann ich anders machen, um mich abzuheben? Was machen sie richtig, dass ich übernehmen sollte?
  • Mit dem Tool BuzzSumo kannst du die Inhalte deiner Konkurrenten recherchieren und nachvollziehen, was bei ihnen gut funktioniert. So erhältst du Ansätze, die du dann auch für deine Marke implementieren kannst. Dieses Tool gibt dir einen Einblick in die Inhalte, die die meisten Shares erhalten, was dir wiederum Inspiration für neue Blog-Ideen liefern kann. Auch die Anmeldung für die Newsletter eines Mitbewerbers kann dich über deren Blog-Posts und Marketingaktivitäten auf dem Laufenden halten.

Schritt 3: Auswahl eines Lieferanten

dropshipping suppliers Oberlo

  • Mit Oberlo kann es überaus einfach sein, einen guten Lieferanten zu finden. Sobald du auf der Plattform bist, kannst du nach Produkten suchen und Lieferanten aus der Ergebnisliste auswählen. Auf der Oberlo-Plattform kannst du für jeden Anbieter Bewertungen sehen und erfahren, wie lange der Anbieter schon auf der Plattform präsent ist. 
  • Wenn du eine Liste mit fünf oder sechs potenziellen Lieferanten hast, kannst du im nächsten Schritt diese Lieferanten kontaktieren und wichtige Dinge wie Mindestbestellmengen und Lieferzeiten erfragen.
  • Danach wird sich deine Liste wahrscheinlich auf zwei bis drei Lieferanten verkleinert haben. Ein sehr gute Strategie ist es, einen Musterbestellung für ein Produkt aufzugeben und die Ergebnisse zu vergleichen. Vergleiche dabei die Versandzeiten, Produktqualität und Verpackung. Behalte dabei vor allem deine Kunden im Auge und was sie von dir erwarten.

Schritt 4: Dropshipping Shop erstellen  

building a dropshipping business

Es gibt ein paar Komponenten, die du beim Aufbau eines Dropshipping Onlineshops beachten solltest. Nachfolgend einige der wichtigsten:

  • Domain-Name – dein Domain-Name ist wichtig, insbesondere beim Aufbau einer langfristig ausgerichteten Marke. Du kannst einen kostenlosen Firmennamen-Generator verwenden, um den Prozess zu vereinfachen. Ist dein Zielmarkt Deutschland, solltest du immer versuchen, dir eine .de-Domain zu sichern. Wenn du deine Nische als Schlagwort in der neuen Domain verwenden möchtest, sollte der Begriff möglichst allgemein (wie z. B. Beauty, Schmuck, Mode) und nicht sehr spezifisch sein, damit du deinen Domain-Namen später nicht ändern musst. Außerdem solltest du davon absehen, deinen Namen als Domain für deinen Shop zu verwenden.
  • Melde dich für Shopify an – Shopify ist die umfassendste E-Commerce-Plattform auf dem Markt. Mit neuen Funktionen, Tools, Ressourcen und Apps, die regelmäßig hinzugefügt werden,wird es immer einfacher, ein erfolgreiches Business auf der Plattform zu betreiben. Und wenn du nicht weiterkommst, kannst du dich an einen Shopify-Guru wenden, der dich persönlich und kostenlos durch alle Schritte führt.
  • Shopify-Themes – Ich persönlich bevorzuge das kostenlose Theme Minimal Vintage. Es ist einfach zu nutzen, sauber und insgesamt ein großartiges Starter-Theme für Entrepreneure mit kleinem Budget. Du kannst dein Theme im Laufe der Zeit ändern. Am Anfang wird ein kostenloses Theme jedoch völlig ausreichend sein. Sobald du etwas Geld verdienst, kannst du in den Kauf eines neuen Themes für ein besseres Shop-Design investieren.
  • Installiere Oberlo – Mit Oberlo Dropshipping kannst du Produkte online finden, die du noch am selben Tag verkaufen kannst.  Strebe für den Anfang 10 bis 25 Produkte an, da es überwältigend sein kann, Produktbeschreibungen für mehr als das zu schreiben. Wenn du jemals Fragen haben solltest, kannst du über den Oberlo-Blog, die Social-Media-Seiten oder über die Support-Hotline von Shopify Unterstützung erhalten.

Schritt 5: Starte das Marketing für deinen Dropshipping Shop

Jetzt hast du also dein Produkt gefunden und deinen Dropshipping Webshop aufgebaut. Damit ist es jetzt an der Zeit, das Marketing anzustoßen. Dies ist ein entscheidender Schritt in deinem Dropshipping-Plan. Vermeide es also, ständig Änderungen an deinem Shop-Design vorzunehmen und so zu tun, als würdest du Verbesserungen umsetzen. Du brauchst keine Angst zu haben, den Schritt nach draußen zu wagen. Der erste Verkauf ist eines der besten Gefühle!

Wenn du gerade erst anfängst, hast du wahrscheinlich ein sehr knappes Budget. Einige meiner besten Marketing-Ideen sind jedoch aus genau diesen sehr sparsamen Momenten entstanden. Nachfolgend einige Ansätze, um dir den Einstieg zu erleichtern:

  • Facebook-Werbung: Ich weiß, dass es verlockend sein kann, 500 Euro für Facebook-Anzeigen auszugeben. Viele neue Entrepreneure denken, dass Sie bei Ihrem ersten Versuch in Massen Geld verdienen werden, was jedoch in den seltensten Fällen zutreffen wird. Für meine erste Anzeige gab ich 20 Dollar aus, die nicht einen einzigen Verkauf für mich generierte. Wegen dieser gescheiterten Anzeige habe ich tatsächlich einige Tränen vergossen. Die Wahrheit ist allerdings, dass ich nicht viel riskiert habe. Also rappelte ich mich schnell wieder auf und erstellte eine zweite Anzeige, die zu fünf Cent pro Klick konvertierte. Man sollte sein Budget am Anfang niedrig halten, um sich Experimente leisten zu können. Zu diesem Zeitpunkt wirst du noch nicht einmal wissen, was dein bestverkauftes Produkt sein wird. Daher solltest du mehrere Anzeigen erstellen, um herauszufinden, welches Produkt sich am besten verkauft.   
  • Retargeting-Anzeigen: Wenn dein Budget tatsächlich sehr beschränkt ist, könnten Retargeting-Anzeigen das Mittel der Wahl sein, weil sie die Kosten niedrig halten. Diese Art der Werbeanzeige funktioniert hervorragend, wenn du einen Shop mit viel Traffic hast. Vielleicht bist du auf Pinterest sehr aktiv und generierst Traffic von dort. Vielleicht hast du einen Blogbeitrag auf deiner Website veröffentlicht und Influencer vorgestellt, wonach diese deinen Beitrag kostenlos teilen. Mit einer Retargeting-Anzeige kannst du solch kostenlosen Traffic nutzen und mit etwas Glück in zahlende Kunden verwandeln. Der Ansatz funktioniert in der Regel besser als eine standardmäßige Facebook-Anzeige. Außerdem ist es weitaus günstiger. Ich selbst habe mit dieser Taktik innerhalb von nur zwei Tagen meinen ersten Verkauf erzielt.
  • Influencer Marketing: Um einen Dropshipping Shop aufbauen zu können, musst du am Anfang erfinderisch und durchsetzungsstark sein. Wenn du dir die Honorare von deinen ausgewählten Influencern nicht leisten kannst, könntest du ihnen stattdessen eine Affiliate-Provision anbieten. Warum ist das eine gute Sache? Ich habe auf die harte Tour gelernt, dass manchmal sogar ein sehr nischenspezifischer Influencer nicht wirklich konvertiert. Es ist fast wie ein Schuss ins Blaue. Wenn du also eine Affiliate-Provision für jeden Verkauf zahlst, senkst du das Risiko für deinen Dropshipping Shop. Letztlich liegt es am Influencer, Verkäufe und Umsatz zu generieren. Außerdem wirst du damit Bildmaterial erhalten, das helfen kann, den Social Proof für deine Marke zu erhöhen. Wenn der Influencer echte Follower hat, kann er potenziell viel mehr Geld als Affiliate verdienen, als wenn er pauschal bezahlt würde. So haben sie die Chance, noch mehr Geld zu verdienen.
  • Sichere dir kostenlose Medienberichterstattung: Wenn du Neuigkeiten hast oder einfach den Start deines Business bekanntgeben möchtest, können Presserwähnungen einen großen Effekt haben. Trage dich dafür auf kostenlosen Presseportalen ein, in denen sich Journalisten und Verlage bedienen können. Vielleicht suchen manche auch nach Influencern oder Experten in deiner Nische und kommen dann aufgrund deiner Pressemitteilung auf dich zu. So oder so könnte der kostenlose Traffic über deine Retargeting-Anzeigen zu einigen Verkäufen führen. Anstatt einen Link auf deine Homepage „websitename.de“ einzusetzen, solltest du die Besucher auf eine Produktkategorie oder ein bestimmtes Produkt führen. Das schärft den Fokus und erhöht die Chance auf Umsatz.

Schritt 6: Optimierung deines Dropshipping Business

Sobald du Zeit in den Aufbau deiner Website, deiner Marke und deines Marketings investiert hast, kannst du mit der Analyse deiner Anstrengungen beginnen. Möglicherweise wirst du feststellen, dass bestimmte Marketingaktivitäten sehr erfolgreich sind, während andere eher schlecht funktionieren. Du kannst auch deine Preisgestaltung mit der deiner Wettbewerber vergleichen und überlegen, ob du hier etwas ändern kannst, um wettbewerbsfähiger zu werden.

Du kannst Tools wie Google Search Console oder Analytics verwenden, um deinen Online-Traffic auszuwerten. Schließlich möchtest du sicherstellen, dass dein Traffic steigt und nicht sinkt. Wenn du Tools von Drittanbietern für E-Mail-Marketing oder die Social-Media-Analyse verwendest, solltest du wöchentliche oder monatliche Berichte einrichten. So wirst du automatisch daran erinnert, diese Informationen regelmäßig zu analysieren. Selbst eine kurze Momentaufnahme aus einem solchen Tool kann ausreichen, um zu entscheiden, ob eine Kampagne funktioniert oder nicht.

Insgesamt ist der wichtigste Teil eines erfolgreichen Dropshipping Shops das Testen und Optimieren, um den generierten Umsatz zu steigern. Dies stellt sicher, dass deine Website nicht hinter Best Practices zurückfällt und du deinen Mitbewerbern immer einen Schritt voraus bist. 

Dropshipping Shop eröffnen: Fazit

In diesem Artikel hast du erfahren, wie du ein Dropshipping Business aufbauen kannst.  Wenn du die hier präsentierten Ratschläge beherzigst, steht deinem Weg zu einem erfolgreichen Onlineshop-Betreiber nichts mehr im Weg. Hast du noch Fragen zum Aufbau eines Shops oder zum Marketing für dein Dropshipping Business? Dann hinterlasse uns gerne einen Kommentar oder nimm Kontakt über unsere Social-Media-Kanäle auf. Und denke daran: Der beste Weg zum Aufbau eines Dropshipping Shops ist es, den ersten Schritt zu tun und einfach anzufangen. Wir begleiten dich sehr gerne auf deinem Weg.

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